Maschinenbauer „MKM International GmbH“ verstärkt sich in der Geschäftsführung
Holger Blötscher bildet Team mit Firmengründer Michael Köhler

Bad Oeynhausen-Rehme (WB)

Mit erweiterter Geschäftsführung will der Bad Oeynhausener Sondermaschinenbauer „MKM International GmbH“ die Aufgaben der Zukunft angehen. Holger Blötscher, zuvor in Führungspositionen im Homag-Konzern und in der IMA-Schelling-Gruppe tätig, fungiert künftig als zweiter Geschäftsführer neben Firmengründer Michael Köhler.
  „MKM repräsentiert für unsere Kunden all die Eigenschaften, die sie mit bester ostwestfälischer Unternehmertradition verbinden: zuverlässig, höchst innovativ, kapitalstark und immer einige Jahre in die Zukunft voraus blickend.“ Mit diesen Worten beschreibt Köhler, geschäftsführender Gesellschafter, aus seiner Sicht Gründe für den Erfolg des von ihm 1999 gegründeten Unternehmens. Nach mehr als zwei Jahrzehnten ununterbrochenen Wachstums ging das in Rehme ansässige Unternehmen nun einen weiteren Schritt, der den Erfolg absichern soll: Mit Holger Blötscher wurde ein zweiter Geschäftsführer verpflichtet, dessen Name insbesondere bei Herstellern von Holzbearbeitungsmaschinen eine bekannte Größe sei.
  Für Köhler ist der Ausbau der Führungsebene ein konsequenter Schritt: „Seit unserer Gründung haben wir unsere Produktionsfläche von 700 auf rund 10.000 Quadratmeter erweitert und uns einen treuen Kundenstamm aufgebaut. Dem signalisieren wir: MKM bleibt ein zuverlässiger Partner, der seine Kernkompetenz als innovativer Problemlöser ausbaut“.
  Der aus dem Schwäbischen stammende Holger Blötscher sieht in seiner neuen Aufgabe eine spannende Herausforderung:

Sie leiten gemeinsam das Maschinenbau-Unternehmen MKM mit Sitz in Rehme: Firmengründer Michael Köhler (links) mit seinem neuen Geschäftsführer-Kollegen Holger Blötscher.

  „Natürlich war mir MKM als mittelständisches Unternehmen, das mit seinen technologisch herausragenden Lösungen die CNC-Technik teilweise wirklich revolutioniert, gut bekannt. Als die Chance kam, mit Michael Köhler die Erfolgsgeschichte weiter voran zu treiben, habe ich sie ergriffen“.
  Bewusst war sich der in Bünde wohnhafte Diplom-Ingenieur auch, dass viele Abläufe in einem mittelständischen Unternehmen anders organisiert sind als in Konzernstrukturen. „Als Geschäftsführer bei MKM ist man auch extrem nah am operativen Geschäft und auch am Kunden, für den es gilt, die individuell beste Lösung zu finden. Eine Herausforderung, der ich mich mit dem Team mit Begeisterung stelle“, sagt Blötscher.
  Und Herausforderungen warten auf das Geschäftsführer-Duo in den nächsten Jahren viele, wie Köhler analysiert: „Industrie 4.0 ist gegenwärtig in allen Industrieländern in fast allen Branchen das zentrale Thema. MKM hat den Anspruch, dem Level ‚Industrie 4.0‘ im Bereich Digitalisierung und Automatisierung schon ein ganzes Stück voraus zu sein.“ Dazu Blötscher ergänzend: „Die besondere Stärke von MKM sind die innovativen Ideen.

MKM-Bearbeitungszentren und -Maschinenstraßen sind bei den Verarbeitern von Kunststoffen, Leichtmetallen und in der holzbearbeitenden Industrie als besonders innovativ und zukunftsfähig bekannt. Zum einen, weil sie nicht nur extrem langlebig sind, sondern das MKM-Team auch noch nach Jahrzehnten vollen ‚Support‘ bietet. Zum Service gehört es, die Maschinen und Anlagen entlang der gesamten Lebensdauer sich verändernden Anforderungen anzupassen.“
  Diese Kundenorientierung habe das Unternehmen auch sehr gut durch manche Probleme des Corona-Jahres 2020 gebracht. Köhler: „Zwar hat man insbesondere im zweiten Quartal 2020 die Verunsicherung bei unseren Kunden gespürt. Allerdings hat sich diese Zurückhaltung schnell aufgelöst und sich die Auftragslage schnell verbessert.“
  Als Vorteil in der Krise habe sich auch das große Lager erwiesen. Köhler: „Das bindet zwar sehr viel Kapital, hat sich aber in 2020 absolut bewährt: Wo Marktbegleiter aufgrund unter- brochener Lieferketten keine Teile mehr hatten, konnten wir jeden Kunden in gewohnter Zuverlässigkeit beliefern.“
  „Unsere Fertigung ist bis weit ins Jahr 2022 ausgelastet, und wir bekommen kontinuierlich weitere Projekt-Anfragen. Engineerd To Order, die Spezialität von MKM, ist nach wie vor sehr gefragt“, berichtet Köhler.
  Weiteres Wachstum sei gesichert, obwohl beide Geschäftsführer hier auch einschränken: „MKM will keine Größe um jeden Preis. Unser Ziel ist es, die Position als Marktführer in unserer Nische auszubauen – in der Nische für kundenspezifische Automatisierungs- lösungen, welche höchsten technologischen Standard repräsentieren.“

Quelle: WESTFALEN-BLATT Nr. 69 / 23.03.2021