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Rehmer Unternehmen setzt auf Expansion

Rehmer Unternehmen setzt auf Expansion

Maschinenhersteller MKM verdoppelt Produktionsfläche auf 9000 Quadratmeter – Auftragsbücher sind voll

Bad Oeynhausen-Rehme
(WB). Innerhalb nur weniger Wochen ist dem Maschinenbau-Unternehmen MKM International GmbH die Verdoppelung der Betriebsfläche auf mehr als 9000 Quadratmeter gelungen. Im Frühjahr hat das Unternehmen die Betriebshalle des ehemaligen Nachbarunternehmens Helmerding gekauft. Die Halle ist innerhalb kürzester Zeit grundlegend renoviert worden, sodass nun die Produktion in die neue Halle verlegt werden konnte.
Künftig will MKM internationaler werden. »Aufgrund unserer beschränkten Produktionskapazitäten waren wir bisher fast ausschließlich für Kunden aus Deutschland und den angrenzenden Staaten tätig. Nun hat MKM International auch die Basis, europaweit und darüber hinaus zu expandieren«, sagt Michel Köhler, Geschäftsführer und Firmengründer von MKM International.
Bei allem Wachstum soll sich bei MKM aber eines nicht verändern, wie Michael Köhler deutlich unterstreicht: »Einen erheblichen Teil unseres Erfolges verdanken wir bei MKM dem tollen Teamgeist und dass sich jeder Kollege mit seinen Ideen und Verbesserungsvorschlägen aktiv einbringen kann.
Dieses Prinzip wird auch in Zukunft bei MKM weiter zentrales Element unserer Firmenphilosophie bleiben.« Deshalb sind jetzt auch sieben Mitarbeiter geehrt worden, die seit Beginn dabei sind: Udo Eickmeier, Engelbert Palka, Uwe Entemeier, Bernd Wesemann, Ralf Oppermann, Jörg Wilkening und Martin Hollinderbäumer.

1999 FÄLLT DER STARTSCHUSS
Seit 20 Jahren stellt das Unternehmen Maschinen in Rehme her. Den Startschuss hat das Unternehmen am 1. April 1999 in einer 700 Quadratmeter-Halle an der Königstraße erlebt. Mit sieben Mitarbeitern ist Michael Köhler gestartet: »Was uns gemeinsam antrieb, war der Gedanke: Wir wollten einfach die besten Bearbeitungszentren in unserem Segment bauen und so erfolgreich werden«. Rasch hat sich das Unternehmen als Vordenker der Branche entwickelt.

Nach 20 Jahren ist fast die komplette Startmannschaft bei MKM noch beschäftigt (hinten v.l.): Udo Eickmeier, Engelbert Palka, Uwe Entemeier, Sabine Köhler, Michael Köhler, Jörg Wilkening und Martin Hollinderbäumer, (vorne v.l.) Bernd Wesemann und Ralf Oppermann

Über eine Länge von drei Fußballfeldern erstreckt sich das MKM-Betriebsgelände entlang der Königstraße in Rehme.  

2003 bekamen wir dann durch die Möbelkrise einen kräftigen Schuss vor den Bug, weil die Nachfrage nach Holzbearbeitungszentren dramatisch einbrach«, erinnert sich Michael Köhler an eine Krise, die für MKM hätte existenzbedrohend werden können. Gemeinsam mit den damals 25 Mitarbeitern sei eine Lösung gesucht und auch gefunden worden. Durch Modifikationen an den Anlagen sind diese für die Kunststoff- und Leichtmetall-Bearbeitung umgebaut worden.

AUFTRAGSVORLAUF BIS 2021

Wir konnten mit unseren individuellen Maschinen-Konzepten auch in der Wirtschaftskrise erstklassige Anreize zu hohen Investitionen geben«, erzählt Michael Köhler. So erhält seit 2015 jeder Käufer einer Anlage ein Energie-Effizienz-Zertifikat. Mit dem Zertifikat können Unternehmer eine bis zu 20-prozentige staatliche Förderung erhalten.

Derzeit arbeiten rund 60 Mitarbeiter in Rehme. Zudem hat sich das Portfolio des Unternehmens vergrößert.
»Vollautomatisierte Maschinenstraßen von mehr als 50 Meter Länge für den Fahrzeugbau, für Türenhersteller oder auch nach wie vor für die klassische Möbelindustrie sind heute die Regel – das einzelne, alleinstehende Bearbeitungszentrum ist eher die Ausnahme«, berichtet Michael Köhler. Etwa ein Drittel des Umsatzes kommt aus der Holzverarbeitung, ein Drittel aus der Kunststoffverarbeitung und ein Drittel aus der Metallverarbeitung. »Damit sind wir von der Konjunktur und den Krisen einzelner Branchen unabhängig«, berichtet Michael Köhler.

Derzeit hat das Unternehmen einen Auftragsvorlauf bis Frühjahr 2021. »Es boomt, und durch die Verdoppelung der Produktionsfläche werden wir noch mehr Kundenanfragen annehmen können«, sagt Michael Köhler.

Quelle: Westfalen Blatt / 17.10.2019

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